Porträt

Werner Golzbuder 80 Jahre
Am 22. Juni feierte Werner Golzbuder seinen 80. Geburtstag. 1957 trat er dem KTZV Vetschau bei, 1964 war er Gründungsmitglied des KTZV Eichow und ist seither Vorstandsmitglied im Verein. Sein züchterisches Wissen gibt er gern in den Versammlungen weiter. Des Weiteren ist er Mitglied im Niederlausitzer RTV, bei dem er 2001 auch Gründungsmitglied war. Er ist noch aktiver Aussteller. Sein Leben lang begleiten ihn Alaska-Kaninchen, die er mit großem Erfolg züchtet. Weiterhin sind auf seinem Hof Zwerg-Welsumer in Rost-Rebhuhnfarbig und Luchstauben in Gelb mit weißen Binden, farbschwingig, zu finden.
Viele Ausstellungserfolge zieren sein Züchterheim. Von 1964 bis vor wenigen Jahren war er Ausstellungskassierer bei allen durchgeführten Schauen des KTZV Eichow. Dadurch wurde er bei den oft auch überregionalen Ausstellungen in Eichow ein Anlaufpunkt für alle Aussteller. Seiner Initiative ist es zu verdanken, dass die 1. und 3. LV-Rammlerschau Berlin-Mark Brandenburg in Eichow stattfand und die bis heute beliebte Spreewaldschau der Rassekaninchenzüchter ins Leben gerufen wurde. Werner Golzbuder ist Ehrenmitglied des KTZV Eichow sowie Meister der Rassekaninchenzucht im LV Berlin-Mark Brandenburg. Er ist Träger der goldenen Ehrennadeln des LV Berlin-Brandenburg und des KTZV Eichow.
Lieber Werner Golzbuder, wir wünschen Dir zu Deinem 80. Geburtstag alles Gute, viel Gesundheit und Glück sowie weiterhin große Zuchterfolge. Genieße die Zeit mit der Familie und Deinen Freunden.

Die Mitglieder des Niederlausitzer Rassetaubenverein  

 

Wolfgang Dubrau 70 Jahre

Am 18.06.2021 feierte Wolfgang Dubrau seinen 70. Geburtstag. Auf einem Bauernhof in einem heutigen OT von Forst (Lausitz) geboren, ist er mit Tieren aufgewachsen. Zu seinem 10. Geburtstag bekam er ein Pärchen Luchstauben geschenkt. Wenig später kamen die Zwerg-Wyandotten, gestreift dazu. Daraus entwickelte sich eine lebenslange Liebe, denn beide Rassen züchtet er heute noch. Mit 15 Jahren wurde er 1966 Mitglied im RGZV Forst. Hier lernte er Wolfgang Krebs, den bekannten Rassegeflügelzüchter, Funktionär und Buchautor kennen, dem die Rassegeflügelzucht und seine Geschichte eine Lebensaufgabe war und dem 2020 die Bundesmedaille gewidmet wurde. Er wurde ihm zu einem Lehrmeister. Schon im ersten Jahr seiner Mitgliedschaft stellte er seine Tiere auf der Vereinsschau aus und konnte sich über zwei Z-Preise freuen. Im Verein arbeitete er in der aktiven Jugendgruppe mit. Den älteren Züchtern im Verein fiel sein Interesse auf und sie förderten ihn, indem sie ihn z.B. schon früh auf die Zuchtwartschulungen mitnahmen. Nicht nur wegen seinen züchterischen Erfolgen und seinem sich schnell entwickelten Fachwissen wählte man Wolfgang Dubrau 1974 zum stellvertretenden Vorsitzenden. Diese Funktionen füllte er bis 1986 aus, als er den Vorsitz in dem geschichtsträchtigen Ortsverein übernahm. Schon 1975 wurde er Kreiszuchtwart, was er bis heute geblieben ist. Auch in der SZG der Luchstaubenzüchter, der er 1969 beitrat, erkannte man die Fähigkeiten des jungen Züchters und man wählte ihn 1976, also mit 24 Jahren, zum 1. Vorsitzenden. Bald darauf begann er eine Ausbildung zum Zuchtrichter, die er 1980 erfolgreich abschloss. Inzwischen ist er in der PV schon lange als Schulungsleiter im Einsatz, jetzt für die Gruppe B-D und Z1–Z3.
Die SZG der Luchstaubenzüchter führte er 1990 zur Wiedervereinigung mit dem Sonderverein und war bis 2010 stellvertretender Vorsitzender des SV. 2011 wurde er zum 1. Vorsitzenden gewählt. 2010 wählten ihn die Mitglieder des SV der gestreiften Wyandotten zum Hauptzuchtwart. Er ist Sonderrichter für gestreifte Wyandotten, gestreifte Zwerg-Wyandotten, Luchstauben und kurzschnäblige Mövchen. 2001 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Niederlausitzer RTV. In seiner mittlerweile 55-jährigen Rassegeflügelzucht hat Wolfgang Dubrau unzählige Erfolge feiern können. Er wurde mehrmals Kreis- und LM und sieben Mal Deutscher Meister mit seinen Luchstauben und Wyandotten.  Mehrere Champion- und  Europa-Meister-Titel konnte er erringen. Schon in der SZG errang er mehrere Leistungspreise. Bei seinem umfangreichen Tierbestand Warzen-, Lauf- und Zwerg-Enten, Wyandotten in mehreren Farbenschlägen, Zwerg-Wyandotten, ebenfalls in mehreren Farbenschlägen, Luchstauben, mehrere Sächsische Taubenrassen, Böhmische Flügelschecken und Domino Mövchen und der Belastung durch seine Funktionen und seinem Einsatz als Preisrichter muss die Familie dahinter stehen. Seine liebe Frau Renate, bringt viel Verständnis für sein Hobby auf und seine Tochter Yvonne ist so etwas wie die Büroleiterin ihres Vaters und unterstützt ihn, besonders bei der Organisation der jährlichen Vereinsschauen. Wolfgang Dubrau wurde von seinen Vereinen für seine jahrzehntelange Arbeit geehrt. Er ist Träger der Goldenen Ehrennadeln des BDRG, VDRP, VHGW, VDT, sowie den drei SV seiner Stammrassen, gestreifte Wyandotten, gestreifte Zwerg-Wyandotten und Luchstauben. Der LV Berlin-Bandenburg ernannte in 2017 zum Meister der Rassegeflügelzucht. Als besondere Höhepunkte erlebte er 2015 die Ernennung zum Meister der Deutsche Rassetaubenzucht auf dem VDT-Meeting in Berlin und zum Bundesehrenmeister zur Eröffnung der LIPSIA 2018. In diesem Jahr begeht Wolfgang Dubrau noch drei weitere Jubiläen. Er ist seit 55 Jahren Mitglied des RGZV Forst (Lausitz) und 35 Jahre dessen 1. Vorsitzender. Außerdem kann er auf 45 Jahre als 1. und 2. Vorsitzender des SV und SZG der Luchstaubenzüchter zurückblicken. Jetzt ist er im Unruhestand auf seinem schmucken Grundstück in Bohrau, wo er auch gern ein guter Gastgeber für seine vielen Zuchtfreunde aus nah und fern ist.

Lieber Wolfgang, wir danken dir für deine bisherige Lebensleistung im Einsatz für die deutsche Rassegeflügelzucht. Wir gratulieren dir ganz herzlich zu deinem 70. Geburtstag und wünschen Dir noch viele schöne Jahre mit guter Gesundheit im Kreise deiner Familie und viel Freude mit der Rasseglügelzucht.

Die Mitglieder des Niederlausitzer Rassetaubenverein   

                                                                                                          

Joachim Jacobick 85 Jahre
Am 2.01.2021 feiert Joachim Jacobick aus Altdöbern seinen 85. Geburtstag. Im Alter von neun Jahren wurde er stolzer Besitzer seiner ersten eige
nen Tauben. Von 1950 – 1953 erlernte er das
Tischlerhandwerk bei seinem Vater und legte schon 1957, mit erst 21 Jahren, die Doppel–Meisterprüfung vor der Handwerkskammer in Cottbus ab. 1973 musste sein Heimatort Pritzen der Braunkohle weichen und sein Geburtshaus, nach der Zerstörung 1945 erst wieder aufgebaut, wurde weggebaggert. Es hieß wieder neu zu beginnen, die Familie fand ein Grundstück in Altdöbern, dass mit viel Einsatz hergerichtet wurde. 1977 wechselte Joachim Jacobick von einer erfolgreichen Brieftaubenzucht zur Zucht von Deutschen Schautauben. Im selben Jahr wurde er Mitglied im RGZV Altdöbern, wo er später lange Zuchtwart war, und im SV Deutscher Schautauben, Gruppe Senftenberg, der heutigen Gruppe Spreewald. Bald stellten sich auch hier die ersten Erfolge ein und er entwickelte sich zu einem anerkannten Kenner der Rasse. Schon 1980 wählten ihn die Mitglieder der Gruppe Senftenberg zu ihrem 1. Vorsitzenden, was er 17 Jahre blieb. Joachim Jacobick konzentrierte sich nur auf einen Farbenschlag: blau mit schwarzen Binden. Mit ihm konnte er 160-Mal die Höchstnote „vorzüglich“ erringen. Seit der Wiedervereinigung  hat er über 120 Ehrenbänder und zahlreiche Pokale, überwiegend auf Großschauen, mit nach Hause gebracht. Dazu kommen unzählige Meisterschaften wie Vereinsmeister, Kreismeister, Bezirksmeister, Landesmeister, Deutscher Meister, Europameister und Europa-Champion. 40-mal, ohne Unterbrechung, hat er die HSS beschickt. Besonders stolz ist er auf den Siegertitel 2011 in Rostock, bei der 46. HSS wurde er als bester Aussteller der gesamten Schau geehrt. Die Jacobick Tauben waren im In- und Ausland sehr begehrt und Züchter aus mindestens 11 Staaten haben mit Jacobick-Tauben ihre Zucht verbessert. 2-mal hat er seine hochwertigen Tauben für die Versteigerung zur VDT-Schau gespendet. 2017, im hohen Alter von 82 Jahren, wurde Joachim Jacobick noch 1. SV Meister und Deutscher Meister. Sein letzter Erfolg war der Brandenburg-Meister für Deutsche Schautauben im vorigen Jahr. 2001 war er Gründungsmitglied des Niederlausitzer RTV, wo er mit seinem Erfahrungsschatz ein anerkanntes und geachtetes Mitglied ist. In 18 Jahren wurde er 6-Mal Vereinsmeister mit seine Blauen.
Aus all diesen Gründen wurde er vom BDRG, VDT und SV mit den Ehrennadeln in Silber und Gold ausgezeichnet. Die größte Ehrung für sein Lebenswerk war aber die Ernennung zum Meister der Deutschen Rassetaubenzucht auf dem VDT-Meeting 2015 in Berlin. Bei diesen Erfolgen hat seine Ehefrau Renate großen Anteil, da sie ihn in jeder Weise unterstützt hat. Jetzt ist es an der Zeit, wo sie wegen ihrer angeschlagenen Gesundheit seine Hilfe und Unterstützung benötigt, deshalb hat sich Joachim dazu entschlossen, seine erfolgreiche Zucht 2020 zu beenden. Er wird uns aber weiterhin mit seinem reichen Erfahrungsschatz zu Verfügung stehen und am Vereins-, SV- und Gruppenleben teilnehmen.
Lieber Joachim, wir danken Dir für Deine langjährige aktive Mitarbeit und wünschen Dir noch eine glückliche Zeit mit viel Gesundheit im Kreise deiner Familie, besonders mit den Enkeln und Urenkel.

Die Mitglieder des Niederlausitzer Rassetaubenverein